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Kurzprofil

Das DFG-Projekt „E-Humanities“ der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) zur „Konzeptionellen Entwicklung einer Forschungsinfrastruktur für die e-Humanities in Deutschland“ wird ein übergreifendes Konzept zum Aufbau einer Forschungsinfrastruktur für die Geisteswissenschaften in Deutschland entwerfen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erstellung einer Studie über den aktuellen nationalen und internationalen Stand im Bereich einer e-Humanities-Infrastruktur. In einer finalen Roadmap werden Empfehlungen veröffentlicht, die als Basis für weitere, koordinierte Aktivitäten in Deutschland dienen sollen und das grundlegende Gerüst für den Aufbau einer nationalen Infrastruktur im Bereich der e-Humanities bilden. Ein nationaler Experten-Workshop sowie eine internationale Konferenz liefern dazu wichtige Impulse.


Arbeitspakete

AP1 – State-of-the Art Studie:

Analyse über existierende (nationale, internationale) Daten- und Kompetenzzentren für e-Humanities, geisteswissenschaftliche Fach-Communities sowie übergreifende Infrastrukturprogramme. Im Vordergrund stehen Fragen zur Organisationsstruktur, Finanzierungskonzepten, Zusammenarbeit mit den Fach-Communities, Bedarfsanalyse von Fach-Communities, Daten- und Volltextlieferungen sowie Standards.

Studie zum Download

AP2 - Experten-Workshop:

Organisation und Durchführung des nationalen Workshops zur konzeptionellen Entwicklung einer e-Humanities-Infrastruktur in Deutschland. Ziel ist es, mit nationalen und internationalen Experten spezifische Fragestellungen im Rahmen der Entwicklung einer Forschungsinfrastruktur für die Geisteswissenschaften zu klären. Im Vordergrund stehen der Erfahrungsaustausch mit Experten aus anderen Ländern und die Kontaktaufnahme zu Fachwissenschaftlern.

Weitere Informationen zum Workshop

AP3 – Konzept (draft version):

Entwicklung eines ersten zusammenfassenden Konzepts, das die Ergebnisse des Arbeitspaketes 1 und 2 zusammenfassen wird und konkrete Vorschläge für den Aufbau einer e-Humanities-Infrastruktur in Deutschland beinhaltet.

AP4 – Konferenz:

Planung, Organisation und Durchführung einer Konferenz in Deutschland. Ziel ist es, das Konzept einer breiten, institutionellen Öffentlichkeit vorzustellen und ein Verständnis und eine Wertschätzung gegenüber einer eForschungsinfrastruktur zu schaffen. Termin der Konferenz ist am 22.01.2009 im Rahmen der TextGrid Summit vom 21. bis 22. Januar 2009.

Weitere Informationen zur Konferenz

AP5 – Roadmap:

Erstellung eines finalen Konzeptes auf Basis der Arbeitspakete 1-4. Veröffentlichung einer Roadmap zur Entwicklung einer Forschungsinfrastruktur für die e-Humanities; es soll eine Basis für weitere koordinierte Aktivitäten in Deutschland geschaffen werden.


Aktuelles

Konferenz "Zukünftige Entwicklungspotentiale von e-Humanities in Deutschland", Göttingen 22.01.2009

Die Abschlusskonferenz verfolgt das Ziel, in Deutschland das Bewusstsein zu schaffen, dass für die Geisteswissenschaften eine ähnliche Virtuelle Forschungsinfrastruktur wie für die technisch-informationswissenschaftlichen Disziplinen und die Naturwissenschaften aufgebaut und mit diesen vernetzt werden muss, um den zu erwartenden Wandel in der Forschungspraxis und in der Wissenschaftskommunikation gewachsen zu sein. Ein erster Report für ein Konzept zum Aufbau einer Forschungsinfrastruktur für die e-Humanities in Deutschland wird ebenfalls vorgestellt. Besonders geisteswissenschaftliche Zentren und Vertreter möglichst aller geisteswissenschaftlichen Fachdisziplinen inklusive Fachverbände sind als Teilnehmer der Konferenz eingeladen.

E-Humanities nachhaltig zu etablieren erfordert Überlegungen, die über Förderzeiträume hinausgehen. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion werden Vertreter diverser Fördereinrichtungen das Thema beleuchten.

Parallel zur Konferenz lädt die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek im Namen des BMBF Projektes TextGrid am 21. und 22. Januar zum TextGrid Summit ein (http://www.textgrid.de/konferenzen/summit.html).

Weitere Informationen zur Konferenz