3. Call D-Grid
Am 22. April 2008 veröffentlichten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den
3. D-Grid Call. Als Community-Projekt der ersten Stunde engagierte sich auch TextGrid in dieser Ausschreibung und reichte einen Antrag ein. Zusammen mit vier neuen Partnern, darunter das
Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die
Max Planck Digital Library, das kürzlich gegründete
Münchener Zentrum für Editionswissenschaft (MüZE) der Ludwig-Maximilians-Universität München und das
Musikwissenschaftliche Seminar der Universität Paderborn wurden Pläne zur Verstetigung und fachwissenschaftlichen Erweiterung von TextGrid entworfen.
Dabei zielt TextGrid darauf ab, seine Nutzerbasis durch die Integration neuer fachwissenschaftlicher Disziplinen (z.B. Musikwissenschaft, Kunstgeschichte) zu verbreitern und die Nachhaltigkeit von TextGrid als Virtuelle Forschungsumgebung für die e-Humanities zu garantieren. Darüber hinaus strebt TextGrid zusammen mit den anderen wissenschaftsbezogenen Community Grids in Deutschland eine enge inhaltliche Kooperation an.
Die Voraussetzungen für die technische und fachwissenschaftliche Nachhaltigkeit sollen dabei in zwei Säulen erarbeitet werden: Neben der Stabilisierung der Technologie wie der Dienste gilt es, ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln sowie eine international vernetzte Community aus Fachwissenschaftlern, Institutionen und Entwicklern im Sinne eines e-Humanities-Netzwerkes aufzubauen.
Dadurch werden die geisteswissenschaftlichen Communities in die Lage versetzt, sowohl ihre Forschungsfragen auf einer neuen Daten-, Dienste- und Methodenbasis zu bearbeiten als auch ihre Wissenschafts- und Kommunikationskultur neu zu organisieren in Richtung auf international vernetzte, kollaborativ, inter- und transdisziplinär forschende Communities.