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TextGrid Newsletter 04 [22.10.2007]

 

Begrüßung

Wir freuen uns, Ihnen heute den vierten TextGrid-Newsletter präsentieren zu können. In diesem Newsletter möchten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen rund um TextGrid informieren.

Wie gewohnt, erhalten Sie alle News auch über die Homepage des Projektes unter www.textgrid.de.

 

Inhaltsverzeichnis

 


 

Webseite des Trierer Wörterbuchservice

TextGrid Tools: Der Trierer Wörterbuchservice online

 

Erster TextGrid-WebService im Einsatz

Seit einigen Wochen hat sich der erste vom TextGrid-Team entwickelte WebService im Praxis-Einsatz bewährt: Im Opens external link in new windowTrierer Wörterbuchnetz kann man über diesen Service Stichwörter in zehn Wörterbüchern gleichzeitig abfragen. Der Service läuft robust und performant, auch bei Rechts- oder Links-Trunkierung des Suchwortes oder bei großen Treffermengen. In Kürze soll eine weitere Ausbaustufe implementiert werden, die weitere Funktionalitäten umfasst. Dazu gehören unscharfe Suchen, die flexible Zusammenstellung der zu durchsuchenden Wörterbücher sowie die Festlegung der anzuzeigenden Treffermengen. Ferner sollen externe Wörterbücher über den Service eingebunden werden.

Der Service ist ebenfalls in das Opens internal link in current windowTextGridLab integriert. Damit kann Textarbeit wirksam unterstützt werden: Der Nutzer kann ein Wort in seinem zu bearbeitendem Text markieren und bekommt sofort die Angabe, in welchem der angeschlossenen Wörterbücher dieses Wort als Lemma gebucht ist; mit einem Mausklick wird es nachgeschlagen.

Damit wird nicht nur modellhaft die Leistungsfähigkeit der Technologie in der konkreten Praxis, sondern auch ein entscheidender Vorteil des TextGrid-Konzepts demonstriert: Der Wissenschaftler bekommt eine flexible Arbeitsumgebung an die Hand, in die er sowohl die für seine Arbeit notwendigen Ressourcen wie auch die Werkzeuge effizient integrieren kann.

Testen können Sie diesen Service unter Opens external link in new windowwww.woerterbuchnetz.de.

 


 

 

TextGridLab-Demo

Das TextGridLab


Das TextGridLab (TextGridLaboratory) ist das Portal der Zukunft, für die wissenschaftliche Bearbeitung von Texten, wie z.B. Analyse, Annotation, Edition und  Publikation. Hier werden Opens internal link in current windowWörterbücher (u.a. Goethe-Wörterbuch, Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm), Werkzeuge wie z.B. Lemmatizer,  Kollationierer sowie weitere Dienste (z.B. Workflow-Management) für die TextGrid-Nutzer bereitstehen.
Es basiert auf einem offenen Dienste-Netzwerk (Open-Source-Tools), das für neue Nutzergruppen einfach erweiterbar und interoperabel mit
weiteren Services, auch internationaler Initiativen ist.

Einen ersten Eindruck vom TextgridLab erhalten Sie in einer Live-Demo auf der Opens internal link in current windowDemo-Seite.

Hier sehen Sie das TextgridLab in einem typischen geisteswissenschaftlichen  Anwendungsszenario: "Kommentierung eines Textes"
(gespeichert in Tübingen), unter Integration von dezentral im Netz verteilten Datenstrukturen (Metadaten von der SUB Göttingen, Lemmasuche  in Wörterbüchern als Dienst an der Universität Trier).

Eine Roadmap für das TextGridLab für 2008 erhalten Sie im nächsten TextGrid-Newsletter. Dort werden wir Sie über den Beginn des User Testing informieren, darüber wann es eine Beta-Version auf der Website gibt, wann und wo das TextGridLab vorgestellt wird, wann es OpenSource gestellt wird und wann es die ersten Seminare und Workshops gibt .
Diese und weitere Informationen erhalten Sie auch unter  Opens internal link in current windowwww.textgrid.de.

 


 

Bericht vom ersten TextGrid-Fachbeiratstreffen

Im Rahmen des D-Grid-Treffens in Göttingen lud das TextGrid-Konsortium zum ersten Fachbeiratstreffen in die Opens external link in new windowNiedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen ein, um technisch wie organisatorisch den aktuellen Stand des Projekts vorzustellen und mit dem Fachbeirat über die Zielvorstellungen und ihre Realisierung zu diskutieren.

Höhepunkt der Technik-Diskussion war der erste öffentliche Funktionstest des zukünftigen TextGrid-Clients Opens internal link in current window"TextGridLab" in einem typischen geisteswissenschaftlichen  Anwendungsszenario "Kommentierung eines Textes"
(gespeichert in Tübingen), unter Integration von dezentral im Netz verteilten Datenstrukturen (Metadaten von der SUB Göttingen, Lemmasuche in Wörterbüchern als Dienst an der Universität Trier). Weitere Diskussionspunkte betrafen Authentifizierung, Autorisierung, Metadaten, Interoperabilität und Fragen zur Benutzerschnittstelle.

Ein Kennzeichen der Geisteswissenschaften ist ihre Vielfalt, in jeder Hinsicht. Folglich beschäftigte sich die Diskussion organisatorischer Fragen vor allem mit dem "Community building" in den Geisteswissenschaften und mit allem, was damit zusammenhängt, z.B. einheitliche Datenformate, fachübergreifende Kooperation, generische Werkzeuge, Cluster von verlässlichen Langzeitrepositorien für qualitativ hochwertige Texte, Informationsmanagement und Schulung.

Nach Einschätzung des Fachbeirats hat das TextGrid-Projekt als erstes deutsches Projekt im Bereich der sich entwickelnden e-Humanities das Potential, den Weg für neue Methodologien und kollaboratives Arbeiten in den Geisteswissenschaften zu bahnen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Opens internal link in current windowFachbeirats-Seite.

 


 

TextGrid wirkt an der Gestaltung des europäischen Projekts "Interedition" mit

Mit dem am 26.11.2007 bewilligten Projekt Opens external link in new windowInteredition aus der Förderlinie Opens external link in new windowCOST wirkt TextGrid zentral an einem Kooperationsnetzwerk für die Interoperabilität und praktische Implementierung von textwissenschaftlichen Werkzeugen mit. Interedition (An Interoperable Supranational Infrastructure for Digital Editions) erstellt eine Roadmap für eine technische Infrastruktur für die Zusammenarbeit, die digitale Aufbereitung, das Editieren, Publizieren, Analysieren und Visualisieren von Material für die philologische Forschung.
Am Projekt sind Institutionen aus fünf europäischen Ländern beteiligt: das Opens external link in new windowHuygens Institute (KNAW; Koordination), Opens external link in new windowDANS, Opens external link in new windowInstitute for Textual Scholarship and Electronic Editing, University of Birmingham, Opens external link in new windowOxford Text Archive, die Opens external link in new windowTechnische Universität Darmstadt, die Opens external link in new windowNiedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Opens external link in new windowCTB (KANTL), Opens external link in new windowUniversity of Antwerp, dept. of literature studies, Opens external link in new windowl’Institut des Textes et Manuscrits Modernes.

Die Broschüre mit Porträts der einzelnen Aktionen können Sie Opens external link in new windowhier
herunterladen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Opens external link in new windowInteredition-Homepage .

 


 

Ergebnis der Zwischenbegutachtung

Gemeinsam mit den anderen Projekten des D-Grid-Verbundes wurde die bisherige Arbeit des TextGrid-Konsortiums am 01. und 02. März durch eine vom BMBF berufene Kommission begutachtet. Mittlerweile liegen nun die Ergebnisse dieser Zwischenbegutachtung vor:

Insgesamt wurde TextGrid durch die Gutachterkommission als sehr gut beurteilt. Im Bereich der Geisteswissenschaften ist es bislang einzigartig und ein wichtiger Beitrag für die Grid-Community. Auch wurde angeregt, dass weitere geisteswissenschaftliche Pilotprojekte folgen mögen...

 


 

Veranstaltungsberichte

 

 


 

Aktuelle Veröffentlichungen

 

• TextGrid Kerncodierung

– Ein Beitrag aus der AG TextFormate

Wozu Kerncodierungen?

Texte von Projekten, die in TextGrid veröffentlicht werden, sollen auf zwei verschiedene Weisen durchsuchbar sein:

1. eine projektspezifische Suche durchsucht nur Texte jeweils eines Projekts, die Projektmacher können jedoch Suchmasken und Ergebnisdarstellung auf die ganz spezifischen Besonderheiten ihres Projekts anpassen;

2. die TextGrid-übergreifende Suche bietet eine Suchmöglichkeit über alle in TextGrid veröffentlichten Texte hinweg. Für ersteres können die Projekte alle Freiheiten der TEI-Codierung (oder sogar darüberhinausgehende XML-Codierungen) nutzen. Für letzteres ist es jedoch nötig, die projektspezifischen Codierungen auf eine gemeinsame Kerncodierung abzubilden. Diese Abbildung wird durch einen Adaptor (etwa ein XSLT-Stylesheet) realisiert.

Initiates file downloadBeitrag lesen….

 

• Das Projekt "TextGrid. Modulare Plattform für verteilte und kooperative wissenschaftliche Textdatenverarbeitung - ein Community-Grid für die Geisteswissenschaften". Chancen und Perspektiven für eine neue Wissenschaftskultur in den Geisteswissenschaften.

Andrea Rapp. In: Jahrbuch der historischen Forschung in der Bundesrepublik Deutschland: Berichtsjahr 2006 / hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft historischer Forschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland.
München: Oldenbourg 2007, S. 61-68.

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• e-Humanities - eine virtuelle Forschungsumgebung für die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften

Heike Neuroth, Andreas Aschenbrenner, Felix Lohmeier. In: Bibliothek. Forschung und Praxis, 1 (2008). Preprint.

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Weitere Veröffentlichungen von und über TextGrid sind zu finden unter:

http://www.textgrid.de/index.php?id=berichte

 


 

   

Veranstaltungen, an denen TextGrid eine Beteiligung plant:

 

TextGrid Info

Haben Sie Fragen an das Projektteam? Dann senden Sie bitte eine Email an die folgende Adresse:

 

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